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Versöhnung

von Prediger Hartmut Laubert

„Ich bin nicht gekommen, um mich bedienen zu lassen, sondern um zu dienen und mein Leben zu geben als Lösegeld für viele“ (Jesus Christus)

Versöhnung gehört für mich mit zum Schönsten, was auf Erden passieren kann. Ich bin erfreut über die Versöhnung zwischen Deutschland und Frankreich, zwei Völker, die sich jahrhundertelang bekriegt haben. Versöhnung zwischen zerstrittenen Familienmitgliedern ist wie ein Wunder. Jesus bezeichnet die Versöhnung als seine Mission, die Hauptaufgabe, die seine Sendung bestimmt. Er gab sein Leben als Lösegeld für viele. Wenn wir heute von Lösegeld hören, steht das meist im Zusammenhang mit Entführung und Verbrechen. Das Wort Lösegeld wird aber in der Bibel in einem anderen Zusammenhang verwendet. Man zahlte Geld, um einen Sklaven oder Gefangenen frei zu kaufen. Manchmal erscheint uns ein Lösegeld unverhältnismäßig hoch. So ließ der Staat Israel 1000 Palästinenser aus dem Gefängnis frei, um den gefangenen Soldaten Gilad Schalit freizukaufen. Um Griechenland zu helfen ist unendlich viel Geld nötig.

Auch der Preis, den Jesus bezahlt hat, ist wahnsinnig hoch. Er hat mit seinem eigenen Leben bezahlt, damit die Menschen von ihrer Schuld freigekauft werden. Ein weiterer Vers aus der Bibel heißt so: “Gott aber hat uns seine große Liebe gerade dadurch bewiesen, dass Christus für uns starb, als wir noch Sünder waren. Als wir noch seine Feinde waren, hat Gott uns durch den Tod seines Sohnes mit sich selbst versöhnt” (Röm 5, 8-10). Die Beziehung der Menschen zu Gott war seit langem kaputt. Um die Menschen mit Gott zu versöhnen, war es nötig, dass Jesus auf die Erde kam und sein Leben für die Menschen opferte.

Ich wünsche Ihnen, dass Sie die Versöhnung mit Gott persönlich erleben.

Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn gab, dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern ewiges Leben haben.